(Plastik)Müll und keine anderen Katastrophen | Umweltbewusstsein

Manchmal braucht es einfach keine Worte.

Wer doch mehr Worte möchte: Der Spaziergang um meine Wanderschuhe einzulaufen (nächste Wanderung: Porto > Santiago de Compostela ~ 215 km) hat ganz unschuldig und ohne weitere Intention angefangen. 100 m nach den ersten Schritten vom Geschäft Richtung nach Hause (insgesamt dann knapp eine Stunde laufen) hätte einem die Galle rückwärts hochkommen oder im Hals stecken bleiben müssen. Zwei Tüten und etliche andere Plastikverpackungen später habe ich mich tatsächlich gefragt: Wer wirft das weg ohne weiter darüber nachzudenken? Wer geht in die Verantwortung, diesen Müll als seinen deklarieren zu wollen? Wer macht das in seinem Lebensraum? Menschen. Menschen die dieser Handlung entsprechend wohl auch ihren Müll in den eigenen vier Wänden einfach neben den Couchtisch fallen lassen und wenn sie es nicht machen: Warum dann draußen in der Umwelt in der sie sich bewegen?

Auch wenn der Fokus beim Nachhauseweg woanders lag, habe ich es nicht geschafft über diese unfassbare Unachtsamkeit hinwegzusehen. Es brodelt, es kocht und ich weiß nicht wohin damit. Der ganze Müll und meine Wut darüber ist im nächsten Abfalleimer gelandet. Die Priorität die Wanderschuhe einzulaufen wird mit der gleichen Priorität behandelt, den Müll von Umweltverschmutzern einzusammeln, mit den eigenen Händen aufzusammeln und zu entsorgen.

Mehr dazu folgt demnächst. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Herzlichst ♥ Caro