Eine Zucchini-Kokos-Suppe, die vielleicht schmeckt

Es gibt so Tage da schmeckt nichts, aber auch rein gar nichts. Angefangen bei der Uhrzeit während man die Augen öffnet bis hin zum Inhalt des Kühlschranks, der sagt, dass man doch bitte das Gemüse ganz unten endlich zu etwas Essbarem verarbeiten soll. Dazu eine volle Spüle, Kram auf dem Schreibtisch und die dreckige Wäsche schon auf dem Wäschekorb. Bäh! Genau so geht es mir immer wenn ich krank bin. Ich möchte nicht krank sein und auch bitte nicht mit Gliederschmerzen, die bis in den kleinen Zeh reichen, im Bett liegen. Da brauche ich nicht mal den Blick auf die zugestellte Spüle.
Aber auch an anderen Tagen wünsche ich mir manchmal lieber nicht aufgestanden zu sein, weil das Wetter den Sommer nicht rein lässt und statt dessen mit grauen Wolken und Regentropfen die Umwelt in ein tristes Ungeheuer verwandelt, dass mich von innen aufzufressen scheint. Da könnte ich grad kotzen, direkt neben das Bett und aus eben diesem gar nicht erst aufstehen (auch nicht um die Kotze wegzuwischen). Auch wenn es so eklige Tage gibt und das Gemüse danach schreit gekocht zu werden, lasse ich es mir nicht nehmen aus dem eher ungemütlichen und negativ behafteten Morgen noch das Beste zu machen, und sei es eine leckere Zucchini-Kokos-Suppe, die auch oder besonders schmeckt, wenn man krank ist.

Zutaten
1,75 Zucchini (die ganz hinten im Kühlschrank, bei der Du noch was wegschneiden musst)
750 ml Wasser
200 ml Kokosmilch
1 EL Gemüsebrühepulver
Italienische Kräuter (TK)
Salz

Zubereitung
Die Zucchini in Stücke schneiden und in ca. 750 ml Wasser gar kochen. Gemüsebrühepulver, Kokosmilch und Gewürze dazugeben. Alles zusammen nochmal aufkochen und abschließend mit einem Pürierstab zu Suppe verarbeiten. Fertig und genießen!

Lasst es Euch schmecken und vergesst die gute Laune beim Kochen nicht. Die kommt mit Sicherheit garantiert!