Eine Zucchini-Kokos-Suppe, die vielleicht schmeckt

Es gibt so Tage da schmeckt nichts, aber auch rein gar nichts. Angefangen bei der Uhrzeit während man die Augen öffnet bis hin zum Inhalt des Kühlschranks, der sagt, dass man doch bitte das Gemüse ganz unten endlich zu etwas Essbarem verarbeiten soll. Dazu eine volle Spüle, Kram auf dem Schreibtisch und die dreckige Wäsche schon auf dem Wäschekorb. Bäh! Genau so geht es mir immer wenn ich krank bin. Ich möchte nicht krank sein und auch bitte nicht mit Gliederschmerzen, die bis in den kleinen Zeh reichen, im Bett liegen. Da brauche ich nicht mal den Blick auf die zugestellte Spüle.
Aber auch an anderen Tagen wünsche ich mir manchmal lieber nicht aufgestanden zu sein, weil das Wetter den Sommer nicht rein lässt und statt dessen mit grauen Wolken und Regentropfen die Umwelt in ein tristes Ungeheuer verwandelt, dass mich von innen aufzufressen scheint. Da könnte ich grad kotzen, direkt neben das Bett und aus eben diesem gar nicht erst aufstehen (auch nicht um die Kotze wegzuwischen). Auch wenn es so eklige Tage gibt und das Gemüse danach schreit gekocht zu werden, lasse ich es mir nicht nehmen aus dem eher ungemütlichen und negativ behafteten Morgen noch das Beste zu machen, und sei es eine leckere Zucchini-Kokos-Suppe, die auch oder besonders schmeckt, wenn man krank ist.

Zutaten
1,75 Zucchini (die ganz hinten im Kühlschrank, bei der Du noch was wegschneiden musst)
750 ml Wasser
200 ml Kokosmilch
1 EL Gemüsebrühepulver
Italienische Kräuter (TK)
Salz

Zubereitung
Die Zucchini in Stücke schneiden und in ca. 750 ml Wasser gar kochen. Gemüsebrühepulver, Kokosmilch und Gewürze dazugeben. Alles zusammen nochmal aufkochen und abschließend mit einem Pürierstab zu Suppe verarbeiten. Fertig und genießen!

Lasst es Euch schmecken und vergesst die gute Laune beim Kochen nicht. Die kommt mit Sicherheit garantiert!

Bloggen: Von dem perfekten Einstieg in einen Blogbeitrag, einer Angststörung und Shakshuka

Nicht selten denke ich nachdem ich einen Blogbeitrag veröffentlicht habe: Oh man, das wäre ein perfekter Einstieg in das Thema gewesen ODER Wenn ich doch nur so angefangen hätte. Hätte. Ein doofer Konjunktiv, der nur die Selbstkritik zum Vorschein bringt, die ich wohl ständig mit mir herum trage wie ein leidiges Accessoire, das zu meiner Jeans passt. Bei Blogartikel-Titeln ist es ähnlich. Ich schreibe aus dem Bauch raus und werfe dann scheinbar passende Fetzen oben drüber und im Nachhinein wären andere Fetzen viel geeigneter gewesen. Im Normalfall ärgert mich das nur kurz und ich sage mir: Das nächste Mal mache ich es besser. Beim Thema Angst bzw. Angststörung habe ich gefühlt Titel und Einstieg verkackt. Der Begriff Angststörung hätte mindestens im Titel auftauchen müssen und nach der Veröffentlichung ist mir eine Situation eingefallen, die damals unheimlich einschneidend war und ziemlich passend für den Anfang gewesen wäre:

Sie sitzt mit einer guten Freundin draußen bei einem Bäcker in der Innenstadt. Der Hunger in ihrer Magengrube lässt sie an die reich bestückte Theke fünf Meter entfernt denken. Sie sitzt da. Wie gelähmt. Die einzigen Worte, die sie in diesem Moment hervorbringt: Ich habe Angst mir eine Brezel zu kaufen. Was sie in diesem Moment noch nicht weiß ist, dass sie an einer Angststörung leidet.

Der andere Einstieg zum Thema Angst und Angststörung war auch gut und wurde genau auf diese Weise erlebt, aber die Situation beim Bäcker hätte diese Art der Störung wohl noch ein wenig besser getroffen, insbesondere weil diese Situation für normale Menschen nicht nachvollziehbar ist. Für mich heute auch nicht mehr. Damals vor gut drei Jahren war das mein Lebensalltag. Heute sieht er anders aus. Wie ich nun den Bogen zu Shakshuka schlage? Schwierig, aber ich versuche es mal mit einem guten Einstieg in einen Blogbeitrag 😉

Als ich zum ersten Mal von dem Gericht Shakshuka gehört habe, dachte ich: Waaaaas??? Wie heißt das? Ich konnte mir den Namen nicht behalten, aber sehr wohl die Zutaten und wie es zubereitet wird. Ein Phänomen bei mir was besonders Rezepte und Essen im Allgemeinen betrifft. Beim Zuhören hatte ich schon (wieder) Hunger und konnte es kaum erwarten das endlich selbst zu kochen (so als Alternative zum meinem Salat mittags oder als Frühstück am Wochenende). Bei dem Gericht handelt es sich um eine nordafrikanische und israelische Spezialität, die besonders in Kombination mit Fladenbrot himmlisch schmecken soll. Ich habe es dann auf meine Art gekocht und auch gegessen. Da ich momentan versuche weitestgehend auf Gluten zu verzichten, gab es mein Shakshuka ohne Brot und ohne Chilischoten (scharf ist nicht so meins) pur auf den Teller und es war trotzdem himmlisch.

Zutaten
1 rote Paprika
2 Tomaten
1/2 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
etwas italienische Kräuter (TK)
Salz
Olivenöl
2 Eier

Zubereitung
Zwiebeln und Knoblauch auf kleiner Stufe in einer beschichteten Pfanne und mit Olivenöl andünsten. Paprika und Tomaten klein schneiden und mit noch mehr Olivenöl anbraten. Deckel drauf und auf kleiner Stufe anbraten. An dieser Stelle immer schauen, dass genügend Flüssigkeit in der Pfanne ist. Zur Not etwas Wasser oder noch mehr Olivenöl dazugeben. Nach 10-15 Minuten mit Kräutern und Salz würzen. Nochmal etwas ziehen lassen. Zum Schluss zwei Eier darüber geben (direkt über der Pfanne aufschlagen). Im Grunde wären es pochierte Eier. Bei mir war es ein Mix aus pochierten Eiern und Spiegelei. Die Pfanne kann, nachdem die Eier durch sind, auf ein Holzbrett direkt auf den Esstisch gestellt werden. Nach Belieben entweder pur oder mit Fladenbrot genießen. Beides ist superlecker!

PS: Der rote Faden zum Thema heute? Es gibt keinen erkennbaren, aber ich hatte keine Angst die Zutaten für das Shakshuka im Supermarkt einzukaufen 🙂

Wie ein verregneter Sonntag oder ein Milchshake mit Obst und Körnern aussieht | Frühstück

Kennt ihr das? Ihr möchtet ganz viel unternehmen, rausgehen wandern (ich trainiere aktuell schon mal ein wenig für den Camino), es regnet als ihr aufwacht und ihr seid gezwungen den Tag zu Hause zu verbringen. Während des Mittagsschlafs verpasst ihr die eine Stunde in der die Sonne scheint, im Anschluss seid ihr zum Skypen mit einer Freundin verabredet (natürlich funktioniert Skype nicht und ihr müsst telefonieren), ehe ihr auch nur einen Strich vorgenommen habt geht der späte Nachmittag in den Abend über und ihr nutzt Euren Rest Motivation tatsächlich noch etwas potentiell Produktives zu vollbringen dazu einen Blogartikel zu schreiben. Herzlich willkommen in meiner Welt, wenn es an Sonntagen regnet und meine Motivation das Bett zu verlassen (da kann ich immerhin essen, schlafen, netflixen, lesen,…) von 100 auf wenigstens 30 sinkt!

Aller fehlenden Motivation zum Trotz (oder gerade deswegen), lüfte ich das Geheimnis um ein einfaches Frühstück im Glas, das ich gerne zubereite, wenn mir nichts einfällt oder ich Lust darauf habe. Es eignet sich auch besonders als Frühstücksshake für unterwegs oder am Arbeitsplatz.

Zutaten
1 Banane*
eine Hand voll Beeren (hier gerne TK)*
2 EL Weizenkeime
1 EL Haferflocken
1/2 TL Chiasamen
1 TL Kokosflocken
1 TL Buchweizen
2 TL Leinsamen
350 ml Sojamilch
etwas Wasser (je nach Bedarf)

*Trotz einer Fructoseintoleranz funktioniert das super!

Zubereitung
Die Körner, Keime und Flocken in der Milch 30 Minuten quellen lassen und währenddessen die TK-Beeren auftauen. Danach alles mit der Banane in einen Mixer geben, etwas Wasser hinzufügen und mixen. Daheim gebe ich das Getränk gerne in ein Glas, für unterwegs nutze ich eine 0,5 Literflasche mit großer Öffnung. Insgesamt ist das Frühstück etwas dickflüssiger, aber nahrhaft und schmeckt sehr lecker.

Randnotizen
1) Da es müßig ist die Körner, Keime und Flocken ohne Sauerei aus der Verpackung zu bekommen, habe ich mir Glasgefäße mit einem Blechdeckel zugelegt (große Öffnung, genug Platz = kein Dreck), die außerdem noch dekorativ in fast jede Küche passen.
2) Vielleicht kosten insbesondere die Chiasamen ein wenig mehr als gewöhnliche Haferflocken, aber sie sind tolle Energiespender und sollen im Körper Säure und Giftstoffe binden.
3) Wer sich keinen großen Mixer zulegen möchte, kann die Zutaten auch mit einem gewöhnlichen Handmixer vermengen ODER lässt die die Beeren vollständig auftauen (alternativ kannst Du auch frische Beeren verwenden) und zerkleinert das Obst mit der Gabel.
4) An die Sportbegeisteten unter Euch: Für eine höhere Eiweißzufuhr kannst Du einen Löffel Eiweißpulver dazu geben.

Nun werde ich den Laptop für heute schließen und wieder
metaphorisch die Füße hochlegen 🙂
Wie habt ihr den Tag verbracht oder liegen Eure Füße auch oben?

Herzliche Grüße aus meinem Bett ♥ Caro

Umweltfreundlich: Ein hausgemachtes Mandel-Lavendel-Duschgel und was das mit Männern zu tun hat

Es ist Montagabend und ich habe mir den Tag gefühlt mal wieder zu voll gepackt, denn es ist kurz vor Weihnachten und meine Liste der Dinge, die ich noch unbedingt zu erledigen habe ist länger als die Zutatenliste für dieses hausgemachte Duschgel. Aber warum sollte man Duschgel überhaupt selber machen, wenn es doch in reichlicher und sehr vielfältiger Form in den Drogeriegeschäften unseres Vertrauens zur Verfügung steht? Ja, warum sollte ich mich eine Stunde oder auch zwei (mit Recherche, einkaufen, bestellen, lesen der Anleitung, zählen, kochen, Zutaten notieren, fotografieren und schließlich auch darüber schreiben – also drei Stunden ;-)) in die Küche stellen und mich ausschließlich Kernseife, ätherischen Ölen und Speisestärke beschäftigen (fast schon auseinandersetzen) während ich doch sinnvoll und effizient meine Vorweihnachtsliste abarbeiten könnte. An dieser Stelle muss ich den Kommentar einer guten Freundin anbringen: „Für sowas wäre ich einfach zu faul.“ …und ich kann sie verstehen. Es wäre so viel einfacher in den Laden zu gehen und blind ins Regal zu greifen und einfach ein Duschgel zu kaufen. So viel einfacher. Aber was ist das Resultat davon? Ich habe ein Duschgel in meinem Bad stehen von dessen Inhaltsstoffen ich nicht einmal von 98% weiß was es überhaupt ist und ob mir diese Inhaltsstoffe auf meiner Haut bekommen kann ich auch nicht von vornherein sagen. Natürlich kann ich fein säuberlich die Aufschriften auf der Vorderseite lesen wie ‚für sensible Haut‘, ‚für jeden Hauttyp‘ oder ‚erfrischend & vitalisierend‘. Aber was wenn ich dann feststelle, dass ich davon einen Ausschlag bekomme, es meine Haut austrocknet oder ich vielleicht doch nicht vitalisiert werden möchte? Diese Überlegungen sind ähnlich wie die bei der Wahl eines Mannes oder Partners: Man kann noch so gut versuchen den Inhalt zu verstehen, die Aufschrift zu entziffern und doch weiß man vielleicht nicht vom ersten Moment an, ob er zu einem passt und er das ist was man möchte. Mehrfachanwendungen sind in diesem Fall wohl die einzige Möglichkeit – wie bei einem Duschgel aus der Drogerie 😉

Warum ich mich dennoch für die kompliziertere Variante an ein Duschgel zu kommen entschieden habe? Zum einen habe ich tatsächlich Freude daran Hausgemachtes herzustellen, es macht mich glücklich zu sehen wie einfach es ist und etwas aus den minimalsten und einfachsten Zutaten entstehen kann – so wie dieses Waschmittel und Shampoo – und ich mir gerne die Zeit dafür nehme und dabei entspanne. Zum anderen weiß ich gerne, was in meinem Duschgel und was gut für meine Haut ist (von der umweltfreundlichen Komponente ganz zu schweigen, denn ich habe genau eine Plastikverpackung, die ich immer wieder auffüllen kann). Da das mit Männern manchmal nicht so einfach ist, muss man sich an dieser Stelle darauf verlassen, dass das was drauf steht auch drin ist und sich von Anwendung zu Anwendung ansehen, ob es einem passt und gut – es dementsprechend – füge hier Deinen Namen ein – freundlich ist oder eben nicht.

Zutaten
ca. 250 ml Wasser
20g Kernseife
3 EL Speisestärke (in jedem Supermarkt erhältlich)
1 EL Olivenöl
2 TL Mandelöl
10 Tropfen Lavendelöl

Zur Anleitung und weiteren Duschgelvarianten

Ich wünsche Euch von Herzen ein wundervolles Weihnachtsfest und viel Freude beim Nachmachen 🙂
Herzlichst ♥ Caro

Enthält unbezahlte Werbung.

Frühstück: Ein einfaches Brötchen vor der Linse

Es war an einem Sonntag. Der Blick in den Kühlschrank sagt mir, dass ich noch mal hätte einkaufen gehen müssen, um mir ein vielseitiges und leckeres Frühstück zuzubereiten. Genügsam greife ich nach den Eiern und dem Käse, der Weg zum Bäcker ist nicht weit. Ich improvisiere und koche weiche Eier ab (fünfeinhalb Minuten in kochendem Wasser), stelle den Ofen an und stelle den Käse bereit. Die Eier sind fertig und ich schneide Scheibe für Scheibe auf die Brötchenhälften, Käse drüber und in den Ofen (5 Minuten bei 200°C). Fertig. Nach dem ersten Bissen wandert mein Blick zur Kamera. Spontan schießt es mir in den Kopf: Das möchte ich fotografieren, auf meinem Lieblingsstuhl. So wird mein Frühstück zum Model und ich genieße die Ruhe, wie jedes Mal, wenn ich meine Kamera in der Hand habe. Ich vergesse den leeren Kühlschrank, begnüge mich mit dem Bissen Brötchen im Mund und fotografiere. Ohne Schnick-Schnack, ohne Deko, ungestellt. Als ich mit dem Fotografieren fertig bin, gehe ich mit dem Teller zurück in mein Bett, kuschel mich ein und genieße das restliche und äußerst leckere Brötchen. Wie aus einer Not heraus ein Blogbeitrag werden kann, finde ich immer wieder wunderbar und am Ende hatte ich schließlich viel mehr davon als nur ein Frühstück.

Zutaten

zwei weich gekochte Eier
geriebener Käse
ein Brötchen

Randnotiz
Denn Beitrag wollte ich ursprünglich schon eine Woche eher schreiben, doch leider hat es mich mit einer fetten Erkältung erwischt, die nun langsam abklingt. Zudem habe ich zu meinem Job noch einen Nebenjob angefangen und bin zeitlich etwas mehr eingespannt. Zeit ist kostbar und die Einteilung davon eine Kunst für sich. Trotzdem nehme ich mir liebend gerne die Zeit, um meinen Blog mit Beiträgen, Bildern, Gedanken und Inspiration zu füllen, denn das soll der Blog für mich nach wie vor sein: Ein Ort der Ruhe, der Entfaltung und ein Ort für Leser, die sich gerne etwas aus meinen Worten und Gedanken mitnehmen.

Herzlichst und einen guten Appetit ♥ Caro

Shampoo: Hausgemachtes Shampoo oder von der Kunst einfach zu leben

Ich sitze auf meinem Bett und mir fällt kein vernünftiger Titel ein (natürlich habe ich nun doch einen gefunden ;)). Selten, aber es ist so. Auf dem Herd stehen zwei Töpfe, denn ich mache gerade Shampoo selber. Noch vor Jahren war ich die erste die dieses oder jenes Shampoo gekauft hat, weil die Werbung mir gesagt hat, dass es ohne Silikone und wie vom Friseur ist – das Beste sozusagen. Heute stehe ich daheim in der Küche und mache mein eigenes Shampoo. Ganz simpel, ganz ohne Silikone, ganz ohne vorherige Werbung – aus Überzeugung. Ich möchte nicht die Shampooindustrie nachhaltig mit meinem gesunkenen Kaufverhalten beeinträchtigen. Ich möchte auch niemanden dazu überreden sein eigenes Shampoo herzustellen. Ich möchte nur zeigen, dass es gar nicht so schwierig ist wie es vielleicht zunächst den Anschein hat, wenn man bedenkt wie lange die Liste der Inhaltsstoffe bei einem handelsüblichen Shampoo ist. Hier kurz vorab: Es sind bei diesem Shampoo genau vier!

RÜCKBLENDE
Ich war vor einiger Zeit in den USA. Ein Roadtrip. Ein Auto, mein Zuhause für zwei Wochen, die Natur, die Westküste, die Nationalparks, einfachstes Leben und ich auf einer Hand voll Quadratmetern. Ich habe ab und an geduscht, ab und an meine Wäsche gewaschen und fast jeden Abend in einem Walmart oder einem Safeway meine Zähne geputzt. Als ich im Yosemite Nationalpark war gab es kein Waschmittel (der Automat war kaputt) und eine Frau hat mir ihres angeboten. Es war ein Einmachglas mit Flüssigkeit und ich fragte was es sei. ‚Das ist normale Waschseife‘, meinte sie. Ich nahm es dankbar an, denn meine letzte Waschaktion war ein paar Tage her und ich hatte kaum noch frische Kleidung. Es war in Ordnung, meine Wäsche war sauber und roch normal. Perfekt! Daheim habe ich ein selbstgemachtes Waschmittel hergestellt (auf Weichspüler verzichte ich schon seit längerem) und fahre sehr gut mit dieser sehr umweltfreundlichen und einfachen Lösung.

Als ich gemerkt habe, dass es ausschließlich ein wenig Zeit kostet ein Waschmittel herzustellen und für die Herstellung von Shampoo nicht sehr viel mehr Zutaten benötigt werden, habe ich mir vorgenommen auch das in Zukunft selbst herzustellen und bin nach wie vor froh über so tolle Seiten wie utopia.de, auf denen erklärt wird wie ich ein Bio-Shampoo selber machen kann.

Zutaten
125 ml destilliertes Wasser – etwas mehr ist auch in Ordnung, da Schwund beim Kochen 😉
15 g palmölfreie Kernseife (z.B. Marseiller Seife) in Flocken
2 EL Kamillenblüten (besonders für blondes Haar und zum Aufhellen der Haare geeignet, aber auch bei Problemen mit der Kopfhaut, da die Kamille entzündungshemmend wirkt)
125 ml Wasser

Aus dem destillierten Wasser und der Kernseife wird eine Mischung zubereitet. Dazu das Wasser zum Kochen bringen und die Seifenflocken darin auflösen. Parallel dazu die Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergießen und eine Stunde ziehen lassen. Danach die Blüten absieben und das Kamillenwasser mit dem Seifenwasser zusammen in ein Gefäß geben. Fertig!

Das selbstgemachte Shampoo habe ich noch nicht ausprobiert, bin aber sehr gespannt wie es ist und wirkt 🙂 Ein Testbericht folgt.

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Einfachheit: Vom Leben und Kartoffeln mit Quark

Ich bin für mehr Einfachheit im Leben, unkomplizierte Tage ohne Ecken, Kanten und Stolperfallen, für Pfannkuchen zum Frühstück, Mittag und Abendessen.

Als Kind konnte ich es nicht erwarten erwachsen zu werden. Endlich in meiner eigenen Wohnung leben und all die tollen Erwachsenensachen machen, die ich immer so sehr bewunderte: Lebensmittel einkaufen, den eigenen Haushalt organisieren, Freunde zum Kochen einladen. Was für mich als Kind das Paradies war, ist heute manchmal schwierig umzusetzen, weil die Zeit fehlt, weil andere Dinge wichtiger sind. Weil das Erwachsenenleben meist nicht annähernd so einfach ist wie ich es mir als Kind vorgestellt habe.
Aber was ist heutzutage schon einfach? Die Freizeitgestaltung mit Freunden? Bewusste Zeiteinteilung? Das Leben? Der Zug auf dem ‚einfach‘ steht ist schon vor einiger Zeit abgefahren, sodass ich nicht einmal mehr die Rücklichter ausmachen kann. Die Welt dreht sich manchmal so schnell, dass ich selbst das Gefühl bekomme mich zu drehen, im Kreis, ohne Pause und ohne Ziel. Das Leben ist so schnelllebig geworden, dass ich selbst manchmal das Gefühl habe viel zu schnell zu leben, mich zu hetzen ohne Bremse und ohne Zeitgefühl. Das Leben ist manchmal so kompliziert, dass mir selbst ein ganz normaler Tag komplex erscheint, gepflastert mit kleinen Ecken und Kanten und ohne einfache Lösungen. Da mir das nicht gefällt, bewahre ich mir gerne die Fortbewegung, die Langsamkeit und die Einfachheit – jeden Tag und mit allem was mir zur Verfügung steht: Ich genieße die Rotphase an der Ampel, ich mache simple Haushaltsarbeiten wenn ich nach Hause komme, ich habe mehr freie als verplante Freizeit, denn ich entscheide spontan, was ich machen möchte und ich koche ein einfaches und leckeres Gericht wie Kartoffeln mit Quark.

Zutaten
300-500 g Kartoffeln (je nach Hunger)
200 g Speisequark
etwas Salz
italienische Kräuter (TK)

Die Kartoffeln in einen großen Topf mit kochendem Wasser geben und nach 20-30 Minuten mit einem spitzen Messer nachschauen, ob sie weich sind. Hierfür mit dem Messer in eine Kartoffel einstechen und schauen, ob diese wieder leicht vom Messer ins Wasser gleitet, wenn das Messer angehoben wird. Den Quark in eine Schüssel geben, salzen und Kräuter hinzugeben. Umrühren und fertig!
So einfach wie das Rezept klingt, so einfach ist es auch zu kochen. Keine versteckten Ecken und Kanten oder komplizierten Zwischenschritte.

Und genau so sollte das Leben manchmal einfach auch sein: Wie eine Kartoffel mit einem Kleks Kräuterquark – einfach, lecker und vollkommen unkompliziert.

Bin ich… Minimalistin? | Selbstgemachtes Waschmittel

Ich werfe nicht 100 Sachen aus meinem Haushalt weg, ich koche nicht immer selbst, ich besitze nicht nur drei Paar Schuhe. Ich brauche nicht viel um mein Leben zu gestalten, ich bin mit dem wenigen was ich habe glücklich (vielleicht sogar glücklicher als die Menschen, die viel mehr besitzen), ich gönne mir nach was mir ist. Ich horte Kleidung nicht wie andere Müll, ich lebe bewusst und frage mich oft, ob ich das brauche. Nein.

Ich mag Natürliches, ich bin gerne draußen (am liebsten in der Natur), ich liebe Fotografie, ich strebe nicht nach einem luxuriösen Lebensstil (wenn ich eine Million hätte, würde ich einen Segelflugschein machen), ich bin genügsam.

Dennoch frage ich mich, ob ich Minimalistin bin oder nicht. Ich hinterfrage meinen Lebensstil, die Art wie ich einkaufe, schlafe, esse, meine Freizeit verbringe. Heute schreibe ich den Beitrag über mein selbstgemachtes Waschmittel und beantworte mir die Frage nun selbst: Ich lebe minimalistisch, aber diese Art zu leben hat zum einen viele Facetten, zum anderen sehe ich Potential zu noch weniger Sachen, Dingen und unnützem Kram, den die (Um)welt nicht braucht. Und so beginnt ein Tag an dem ich mich einmal mehr und wieder frage: Was kann ich aktiv tun und an meinem Lebensstil verändern, um die Welt ein Stückchen besser zu machen? Auch wenn das reine Soda als Zutat für das Waschmittel in einem Plastikbehälter ist, bekomme ich wohl dennoch ca. 100 Liter Waschmittel daraus. Ergo: Ich bewahre meine Umwelt vor 99 Plastikkanistern, die ich verbraucht hätte, wenn ich weiterhin mein Waschmittel im Laden kaufen würde.

Rezept für 2 Liter Waschmittel

2 Liter Wasser
4 EL (reines) Soda
30 g Kernseife (z.B. palmölfreie Kernseife aus Marseille)

Ätherische Öle nach Bedarf (ich habe mich für Lemongrass und Lavendel von Naissance entschieden)

zutaten_waschmittelIm Prinzip werden das Soda und die klein geraspelte Seife mit zwei Litern Wasser in einen großen Kochtopf (wegen eventueller Schaumbildung) gegeben und mehrmals aufgekocht bis die Zutaten sich gut verbunden haben. Beim letzten Durchgang das ätherische Öl hinzugeben (z.B. von Lemongrass und Lavendel jeweils zwanzig Tropfen) und ein letztes Mal aufkochen. Abkühlen lassen und mit einem Trichter in einen Kanister oder ein anderes Gefäß füllen. Fertig.

Hier findest Du eine genaue Anleitung wie das Waschmittel hergestellt wird.

Warum ich auf die Idee gekommen bin mein Waschmittel selber zu machen und was sich dadurch noch ergeben hat, kannst Du in einem der folgenden Blogartikel lesen 🙂

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Bloggerbewusstsein: Selbstgemachtes Apfelmus mit einem Hauch Selbstreflektion

Ursprünglich wollte ich den Beitrag schon Mittwoch schreiben, dann Donnerstag und nun ist es Freitag. Es wäre ja auch zu schön, wenn immer alles laufen würde wie es uns gefällt oder wie wir es geplant haben. Den Anflug von Erkältung, den ich nun fast schon eine ganze Woche mit mir herum schleppe, hatte ich definitiv nicht geplant. Gestern lag ich dann am späten Nachmittag im Bett und wollte eingeigelt in meine Bettdecke, zugedröhnt mit Paracetamol und Kräutertropfen, nur noch, dass die Kopfschmerzen nicht schlimmer werden und ich mich endlich wieder fit fühle. Schreiben wollte ich in dem Zustand nicht. Nach knapp zehn Stunden Schlaf fühle ich mich nun besser und fitter als gestern Abend und bereit genug zumindest meine Grundgedanken zu diesem Beitrag rauszukramen und niederzuschreiben.

Selbstgemachtes Apfelmus. Es sollte weniger um Apfelmus gehen, als um die Tatsache, dass sich mein Leben durch das Bloggen etwas verändert hat. Ich habe mit dem Bloggen etwas gefunden, was ich gerne in meine Freizeit integriere und merke, dass sich mein Denken partiell dementsprechend anpasst: Ich habe noch zwei Äpfel. Daraus mache ich einen Beitrag! Also gibt es heute außerdem eine kurze Anleitung wie man Apfelmus zubereitet, denn als fructoseintoleranter Mensch vertrage ich Apfelmus (also allgemein gekochtes Obst) ganz gut und kann auf diese Weise trotzdem Obst essen 🙂 Also habe ich Apfelmus zubereitet mit:

zwei Äpfeln
etwas Zimt
200 ml Wasser
etwas Vanillezucker
1/2 Löffel Zucker
und einem Spritzer Zitrone

Das Ganze kommt dann, bis auf den Zimt, in einen Topf und wird ca. 15-20 Minuten auf kleiner Stufe gekocht. Ich habe währenddessen einen Deckel drauf. Dann wird es vom Herd genommen und mit einer Gabel zerdrückt. Auf diese Art sieht es auch noch wie selbstgemacht aus, weil zwischen dem Mus auch noch kleine Apfelstückchen vorkommen können. Der Zimt kommt anschließend dazu. Dazu kannst Du nun jeglichen Joghurt essen oder Pfannkuchen oder auch leckere Kartoffelpuffer zubereiten (hierzu habe ich noch kein Rezept). An die Kreativen: Wenn Du das Glas noch verzieren möchtest, kannst Du hier sehen wie das geht.

So sieht nun ein Mix aus Beitrag und Selbstreflektion aus. Wenn Du dir nun noch vorstellst, dass ein Sammelsurium aus Stoff, Kleber, ätherischen Ölen, Nadeln, Stiften,… auf meinem großen Schreibtisch das hauptsächliche Chaos in meiner Wohnung bestreitet, kannst Du dich schon auf den nächsten haus oder handgemacht-Beitrag freuen. Ich weiß nur, dass spätestens morgen hoffentlich alle Zutaten für mein selbstgemachtes Waschmittel da sind und ich eine Wahnsinnsfreude dabei haben werde es zuzubereiten, zu fotografieren und den Beitrag zu schreiben. Und wenn es doch mal nichts gibt was ich selbst herstellen, kochen oder zubereiten kann, bleibt immer noch Platz für Gedanken und Themen über die ich gerne schreiben möchte, auch wenn sie vielleicht nur mal kurz am Rand auftauchen.

Und nun gerne an die Blogger unter Euch: Wie betrachtet ihr Euren Blog? Wie würde Eure Selbstreflektion (als Blogger) aussehen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare ♥ Caro

Sonntag: Zeit für Pfannkuchen und gerade Kopfkissen | Blogentwicklung

Als ich mit Bloggen angefangen habe, hatte ich einen richtigen Blogplan – in Excel als Tabelle mit Thema und Bildbeschreibung, Datum und Kategorie (an dieser Stelle kein weiterer Kommentar!). Ich dachte, dass es mit Plan einfacher sei und ich dann die Themen über die ich bloggen möchte besser ordnen und aufeinander abstimmen kann. Zunächst habe ich Dienstag und Freitag gebloggt, dann bin ich auf Donnerstag und Sonntag umgestiegen, womit ich mich insgesamt sehr wohl fühle und die Hand voll Menschen (und Dich, denn Du liest diesen Artikel gerade :)), die ich erreiche hoffentlich auch. Den Blogplan habe ich schon seit über einem halben Jahr nicht mehr. Es hat mit uns nicht sein sollen und ich habe mich von ihm getrennt, was im Nachhinein betrachtet die beste Entscheidung war, denn dieses ganze Planen war unheimlich anstrengend und ich habe irgendwann gemerkt, dass mir relativ automatisch entsprechende Themen kommen und ja nicht immer alles passen muss (ich stehe zu meiner chaotischen Seite! :)).
Da sitze ich lieber sonntags im Bett esse Pfannkuchen mit Zimt und Zucker (der Puderzucker war alle und ich musste improvisieren) und lasse es mir schmecken und schreibe genau darüber: über Pfannkuchen und gerade Kopfkissen.
Der Titel ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und nicht sonderlich durchsichtig, aber dazu komme ich noch. Zu den Pfannkuchen: Pfannkuchen und Crêpes mochte ich schon als Kind und damals auch schon wie heute eher die schlichte Variante mit Zimt und Zucker oder auch Puderzucker, Marmelade oder Schokocreme. Der Genuss an dieser einfachen Variante ist bis heute geblieben und wenn ich mal Lust auf etwas Süßes habe, mache ich mir sehr gerne Pfannkuchen. Meist am Wochenende, denn da ist dann mehr Zeit um diesen Leckerbissen angemessen zu genießen. Besonders heute haben sich die Pfannkuchen angeboten, weil ich schon heute morgen in absoluter Sonntagsstimmung war: Gemütlich im Bett aufwachen, nochmal umdrehen und länger liegen bleiben, entspannt zum Bäcker und auf dem Weg dorthin beschließen, dass es heute ein Tag wird an dem ich auf mich und meinen Körper höre: Mein Körper ist pro entspannen und contra to do-Liste, außerdem für maximal eine Wäsche waschen und das Kopfkissen gerade rücken (Pseudo-Aufräumen im minimalistischen Stil). Das alles finde ich bisher großartig, sitze mit guter Musik im Ohr und einem Bissen vom Pfannkuchen im Bett und schreibe. Und jeder der bloggt weiß, dass Bloggen entspannend ist bzw. sein sollte – das habe sogar ich nach den ersten drei Monaten als Blogger gelernt und es fühlt sich toll an und schmeckt sogar auch mal sehr lecker 🙂

Für die leckeren Pfannkuchen
200 ml Milch (ich nehme mittlerweile nur noch Sojamilch, Mandelmilch o.Ä.)
100 g Mehl
1 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei
etwas Sonenblumenöl für die Pfanne
Die Zutaten in eine Schüssel geben, rühren und dann kellenweise in eine beschichteten Pfanne geben bis sie fest und goldbraun sind, kurz wenden, auf einen Teller und genießen.
On top: Zimt und Zucker, Puderzucker, Marmelade, Schokocreme, Zuckerstreusel, geschnittenes Obst wie Banane, Apfel oder Erdbeeren… was immer Du denkst was schmecken könnte 🙂

Guten Appetit (ich bin gerade am letzten Pfannkuchen :)) & herzlichst ♥ Caro

Frühstück: Joghurt, Beeren und Haferflocken im Einmachglas | Nachhaltigkeit

Arbeitest Du schon oder studierst Du noch? Machst Du vielleicht gerade eine Ausbildung oder genießt ein entspanntes Jahr bevor es in Deinem Leben weitergeht? Egal wie Deine aktuelle Lage gerade ist, ein gutes Frühstück ist in jeder Lebensphase der perfekte Start in den Tag, egal wie er dann weiter geht.

Ich habe ziemlich lange nach einem passenden Frühstück für mich Ausschau gehalten, weil ich morgens einen Bärenhunger habe, der erst mal gestillt werden muss und das nur mit einem reichhaltigen Frühstück funktioniert. Besonders davor aber auch nachdem ich das ideale Frühstück gefunden hatte, probiere ich hier und da sehr gerne Variationen aus, die gut schmecken könnten und gesund sind. Dabei geht es mir vorrangig um Einfachheit, angefangen bei den Zutaten bis hin zur passenden Verpackung des Frühstücks. Ein ähnliches Frühstück wie dieses habe ich schon mal zusammen gestellt und es hat sich als sehr lecker heraus gestellt 🙂 Bei diesem wollte ich weder den Joghurt noch die Heidelbeeren noch die Haferflocken in den Vordergrund stellen (obwohl die Kombination sehr gesund und superlecker ist!), sondern den Behälter: Ein Einmachglas aus Glas mit Drahtbügel und Gummi. Ein Behälter den ich jeden Tag wieder und wieder benutzen kann (dieses Exemplar habe ich sicher schon mindestens ein dreiviertel Jahr). Außerdem ist das Gefäß dicht und ich kann es demnach problemlos von A nach B transportieren ohne dass der gesamte Inhalt in meiner Tasche ausläuft. Was ich für den Alltag am praktischsten an der ganzen Sache finde ist, dass ich das Frühstück abends in aller Ruhe vorbereiten und geschichtet in den Kühlschrank stellen kann ohne dass es am nächsten Tag eklig aufgeweicht schmeckt. Herrlich 🙂

Zutaten
200 g Naturjoghurt
50-80 g Heidelbeeren
60 g Haferflocken

Gefäß
Einmachglas mit Gummi und Drahtbügelverschluss
(erhältlich in jedem größeren Supermarkt oder auch online)

Was gibt es bei Dir morgens Leckeres? In welchen Behälter kommt Dein Frühstück?

Beilage: Frischer Blattspinat oder wie aus einer Beilage Studentenfutter wird

Eine Beilage? Das ist doch gar kein richtiges Gericht. Das ist doch nur das kleine Häufchen neben den Nudeln und dem Stück Fleisch, das Topping auf dem Salat oder das Brot zum Chilli Con Carne. So betrachtet ist eine Beilage nur eine Kleinigkeit, eine Nichtigkeit neben dem großartigen Essen drum herum, nur ein kleines unbedeutendes etwas, eben die Beilage. So betrachtet ist eine Beilage nichts besonderes. So betrachtet ist eine Beilage nichts was näherer Aufmerksamkeit bedarf. Wenn Du das Ganze umdrehst und Dir dein Essen ohne Beilage vorstellst, was passiert dann?
Du hast Nudeln und Fleisch ohne weitere geschmackliche Highlights wie gebratenes Gemüse, Salat ohne geröstete Walnüsse und Chilli Con Carne, das eher einer dickflüssigen Suppe gleicht, der das gewisse etwas fehlt. Ohne Beilagen sind alle Gerichte nur halb so gut und erst die Beilage macht das Gericht zu einem leckeren Genuss und einem einzigartigen Geschmackserlebnis. So wie dieser frische Blattspinat mit Knoblauch, Zwiebeln und Schafskäse.

frischer_spinatZutaten
400 g frischer Blattspinat
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
100 g Schafskäse

knoblauch_zwiebelnZubereitung
Den Blattspinat mit etwas Wasser in einem Topf mit Deckel garen bis er eingefallen ist. Nebenbei Zwiebeln und Knoblauch auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten mit etwas Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Danach beides zusammen in den Topf geben und gut vermengen sowie nach Belieben würzen. Abschließend den Spinat in eine Schüssel und den Schafskäse in kleine Würfel schneiden und darüber geben. Fertig und genießen!
nudeln_spinat_spiegelei
Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe mir noch ein paar Nudeln sowie ein Spiegelei dazu gemacht. Spiegeleier gehen nämlich solo sowie auch an Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brötchen, Brot, Quinoa und sicher auch an Kuskus und anderen Leckereien. Das hatte ein bisschen was von kreativem Studentenfutter (was heute noch im Kühlschrank ist, wird verwertet), aber es schmeckte großartig 🙂

Lasst es Euch auch schmecken ♥