Let’s talk about… Wachsen

Bei dieser Art wachsen, geht es nicht um die Methode an Beinen oder anderen Körperstellen Haare zu entfernen. Es geht um ein wenig mehr. Wachsen eben.

Ich wachse gefühlt gerade…

  • aus meinen Schuhen
  • aus meinen Gedanken
  • aus meinem Leben
  • aus meinem Blog
  • eben aus allem

Und wo wachse ich rein?
Ich habe absolut keine Ahnung und stelle mir gerade folgende Fragen:

Was möchte ich erreichen und wie? Wo stehe ich und fühle ich mich dort wohl? Wo liegen meine Stärken und wie kann ich sie ausbauen? Was möchte ich verändern? Was schmeckt mir in meinem Leben nicht und was ganz besonders?

Bezogen auf den Blog ergeben sich weitere Fragen:

Passt das Konzept und der Name noch zu mir? Was bewegt mich so sehr, dass ich darüber schreiben möchte? Welchen Mehrwert kann ich durch das Schreiben für mich und meine Umwelt erbringen? Ist es Zeit etwas Neues/Größeres zu beginnen?

So viele Fragen und bisher keine Antworten.

Und was ist Wachsen nun?

Als Kind waren es die drei Zentimeter Körpergröße mehr. Als Erwachsener ist Wachsen nicht mehr ganz so selbstverständlich. Wachsen ist dann eher mit Anstrengung und der Suche nach neuen Möglichkeiten der Selbstentfaltung und – verwirklichung verbunden. Diese können unterschiedliche Formen annehmen. Manche Menschen entscheiden sich für Familie und Kinder, andere für die Selbstständigkeit, wieder andere dafür Hobbies auszubauen und zu leben. Die Formen können sich natürlich auch überschneiden. Allen inbegriffen kann das Wachsen auch die Persönlichkeit betreffen. Was gefällt mir an mir nicht? Was möchte ich an mir stärken/was ablegen? Wohin möchte ich mich persönlich entwickeln?

Hast Du dich auch schon mal mit Wachsen beschäftigt? Wie hast Du das für Dich erlebt?

Foto: caropunktdesign.com

Über Wege.

Ich weiß nicht warum mich Wege so sehr faszinieren. Vielleicht ist es das Gewöhnliche an Ihnen, vielleicht weil sie einfach da sind, vielleicht weil sie trotz des Wortes, welches sie umschreibt, so unterschiedlich sein können. Ob ich nun eine Straße entlang gehe, einen Pfad im Wald oder über eine Holzbrücke. All das sind Wege, die irgendwohin führen und werden auch als solche bezeichnet. Ein Weg auf dem ich gehe, ein Weg auf dem ich meinen rechten vor den linken Fuß setze, ein Weg, den ich gewählt habe zu gehen.
Trotz dieser sehr nahen Verbindung von dem Weg und dem was er alles sein kann, komme ich nicht umhin ihm eine weitere, tiefere, metaphorische Bedeutung zu verleihen. Der Weg ist nicht nur das Pflaster wenn wir morgens zur Bahn laufen oder zum Bäcker um die Ecke gehen, er ist nicht nur die Erde im Wald beim Sonntagspaziergang und er ist nicht nur die Holzbrücke, deren Balken sich unter unseren Füßen morsch anfühlen.
weg_blumeWege können auch Gedanken sein, die entstehen, sich formen, verpuffen, wieder auftauchen, sich zweigen. Entscheidungen, die ich treffe eröffnen oder verwehren mir Wege, die ich in meinem Leben gehen kann. Wenn ich vor mich hin träume kann ich mich für unterschiedliche Richtungen entscheiden, unterschiedliche Gedankengänge entlang laufen, mich verlaufen und wieder zurück finden. Ich kann zurück blicken, mich umblicken, vor schauen, um die Ecke sehen, die Augen schließen und mich in den Weg setzen. Ich kann Wege gehen, die es gibt, ich kann meinen Weg gehen, ich kann Wege erschließen, neue Wege gehen, zurück gehen oder eine andere Richtung einschlagen.
weg_holzbretter
Ich kann verwegen sein, mich auf anderen Wegen befinden, tanzen, frei sein, atmen und gehend auf dem Weg verschwinden. Ich kann weg sein, ich kann da sein, ich kann den einen Weg gehen oder einen anderen. Ich kann weggehen, mich nicht umdrehen, umsehen, sondern nach vorne blicken und mich bewegen.

Ist nicht jeder Weg da, um ihn zu gehen?


Fotostrecke: eigene Aufnahmen, Ort: Battle Ground, Indiana, USA

Gefühle: Selbstliebe oder über einen Weg sich selbst zu lieben

Liebe. Liebe ist ein großes Wort. Bedeutungsvoll. Romantisch. Gefühlsbetont. Die Liebe zu leckerem Essen, die Liebe zu eindrucksstarker Kunst, die Liebe zu schönen Worten in einem Buch, die Liebe zum Detail. Liebe. Die Liebe zwischen zwei Menschen, die sich verbunden fühlen, die sich schätzen, die ineinander aufgehen und sich achten. Liebe für einen Menschen, den wir aufrichtig lieben, weil es unser Herz fühlt. Liebe für ein Tier, das uns im Alltag begleitet und das wir ins Herz geschlossen haben. Liebe ist ein Gefühl und kann für vieles empfunden werden. Liebe ist ein Gefühl, das wir schwer fassen können. Liebe ist ein Gefühl, das in unserem Herzen entsteht.

Und wie sieht es mit Selbstliebe aus? Funktioniert sie nach dem gleichen Schema? Lieben wir uns selbst automatisch oder müssen wir manchmal erst lernen uns selbst zu lieben?

Zeit, Akzeptanz und Selbstliebe
Mit dem Schreiben, jedem Wort, das ich verschriftliche, jeden Gedanken, den ich ausschreibe, begegne ich mir selbst. Ich erfahre mich, merke wie nachdenklich ich zuweilen bin, wie verträumt, offen und auch mal gefühlvoll ich mich meinen Ideen, Empfindungen und Eindrücken hingebe und wie sehr ich diese Seite an mir mag (von der lebensfrohen, sonnigen und chaotischen Seite mal ganz abgesehen). Das war nicht immer so. Es gab auch Phasen, besonders während der Ausbildung und dem Studium, in denen ich diesen Raum, in dem ich mich entfalten und entdecken konnte, nicht in dem Maße hatte bzw. mir nicht gegeben habe. Phasen, in denen die Zeit fehlte, die Prioritäten anders lagen und vieles wichtiger schien, als mich auch mal nur auf mich selbst zu konzentrieren. Und nun? Nun habe ich die Prioritäten, die wichtigen Bausteine, die Zeit so gelegt, dass ich mich auch mal auf mich selbst konzentrieren kann. Doch reicht die reine Konzentration auf sich selbst, um sich auch selbst zu lieben? Reicht es sich Zeit für sich zu nehmen? Reicht es festzustellen was man an sich mag? Reicht das alles für Selbstliebe? Nur weil ich mir als Mensch in meinem Alltag mehr Zeit einräume, heißt das noch lange nicht, dass ich mich selbst liebe.

Selbstliebe fängt da an, wo Selbstakzeptanz aufhört.

Indem ich mich akzeptiere, habe ich schon einen sehr großen Schritt geschafft. Ich habe all das, was mich als Menschen ausmacht angenommen. Ich akzeptiere meine charmant-verrückte Art, wie ich dem Leben(salltag) begegne, mir für Freunde schöne Geschenke ausdenke und diese schön verpacke, meine Hobbies, wie ich schon beim Einsteigen in die Bahn überlege, ob ich vorne oder hinten aussteige, was darauf ankommt, wo ich hin möchte nachdem ich an der entsprechenden Haltestelle ausgestiegen bin (man könnte es vorausschauendes oder, wie ich es gerne formuliere, praktisches Denken nennen), mein lautes Lachen ab und an, meine chaotische und doch manchmal sehr perfektionistische Art die unterschiedlichsten Herausforderungen und Aufgaben anzugehen, meine vielseitigen Interessen, meine Freude Neues zu lernen, meine Begeisterungsfähigkeit und auch meine Schwächen (ich könnte jetzt noch weiter aufzählen, aber der Grundgedanke ist sicher klar).
Wenn ich nun einen Schritt weiter gehe und die Charakterzüge und feinen Eigenheiten an mir, nicht nur akzeptiere, sondern sogar mag oder – eben noch einen Schritt weiter – liebe, dann bin ich dem was Selbstliebe entspricht sehr nahe, wenn nicht sogar schon soweit, dass ich sagen würde, dass ich Selbstliebe empfinde. Ich habe demnach angefangen mich als Menschen zu schätzen, zu achten und mich zu lieben. Das kann ich auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Einer ist der nicht gegen Schwächen anzukämpfen, sondern sie in etwas Positives zu verwandeln (die Energie sozusagen umzuleiten), aufrichtig zu sich selbst, seinen Eigenschaften und allem, was einen ausmacht zu stehen und sich das Positive daraus mitzunehmen sowie insgesamt weniger kritisch mit sich selbst zu sein bzw. weniger hart mit sich selbst umzugehen.
Wie das im Einzelnen funktioniert bzw. funktionieren kann?

Kleine Übung
(an dieser Stelle war ich sozusagen empathisch-kreativ und habe mir etwas für Euch überlegt):
Um die Übung auszuführen, habe ein Blatt und einen Stift zur Hand.
1. Überlege Dir jeweils 3-5 gute sowie schlechte Eigenschaften, die auf Dich zutreffen und schreibe sie auf.
2. Schreibe zu jeder der Eigenschaften einen Menschen, eine Tätigkeit und ein Gefühl auf, dass Du mit der Eigenschaft verbindest. Wenn Dir nicht zu allem etwas einfällt, ist das nicht schlimm.
3. Rufe Dir ins Gedächtnis welche schönen Momente Du durch diese Eigenschaft erlebt hast oder welche guten Erfahrungen Du durch diese Eigenschaft gesammelt hast.
4. Schaue auf das Blatt mit deinen tollen Eigenschaften, schönen Momenten und guten Erfahrungen, lächle und sage laut: Ich liebe mich!
Wenn es Dir darüber hinaus hilft, schreibe Deine Eigenschaften auf kleine Klebezettel,  verteile sie in der Wohnung (Kühlschranktür, Badezimmerspiegel,…), sodass Du Deinen wundervollen Eigenschaften jeden Tag begegnest.

Diese kleine Übung ist kein Patentrezept mit Erfolgsgarantie, aber kann Euch vielleicht auf dem Weg helfen, Euch reflektiert und mit einer positiven Sichtweise zu betrachten und Euch aufzeigen, dass Selbstliebe etwas Angenehmes und Schönes ist, das jeder mit sich tragen kann.

Wenn ihr die Übung gemacht habt, würden mich Eure Erfahrungen interessieren. Ansonsten sehr gerne Eure Sichtweise zum Thema Selbstliebe.
Dankeschön & alles Liebe ♥ Caro

Bloggen: Zwischen Chaos und (Weiter)Entwicklung

Blogchaos. Mal wieder. Okay, bin dabei.

Bloggen ist nicht so einfach wie manche es vielleicht hier und da vermuten, denn je länger man bloggt, desto mehr Ideen kommen einem: Das könnte ich noch reinpacken, dieses würde ich noch gerne umsetzen und das sollte ganz anders aussehen (so im Nachhinein betrachtet). Ein Blog entwickelt sich und da darf es zwischendurch auch mal etwas chaotisch sein (besonders bei mir als Kreativkopf), Ideen dürfen wieder verworfen werden und neue Entwürfe entstehen und werden zu einer runden Sache.

Schön, dass ich das alles nicht von heute auf morgen entscheiden muss, sondern ich mir dabei ein wenig Zeit lassen kann, was den Computer zwar nicht von dem leichten Summen abhält (das sich ab und an einstellt), aber wenigstens von einem ungewollten Wurf aus meiner Wohnung in den Nachbargarten, bei dem ich womöglich noch drei Ameisen umbringe, die gerade auf dem Weg in den Feierabend zu ihren Liebsten sind.

Meine Ideen für die nächste Zeit
1. Portfolio mit Fotografien und Design (als bisherige Eckpunkte)
2. Neue Schublade: Nähkästchen. Was Euch hier erwartet verrate ich nicht, aber seid gespannt 🙂

Und was hält Euch auf Trab?