Eine Zucchini-Kokos-Suppe, die vielleicht schmeckt

Es gibt so Tage da schmeckt nichts, aber auch rein gar nichts. Angefangen bei der Uhrzeit während man die Augen öffnet bis hin zum Inhalt des Kühlschranks, der sagt, dass man doch bitte das Gemüse ganz unten endlich zu etwas Essbarem verarbeiten soll. Dazu eine volle Spüle, Kram auf dem Schreibtisch und die dreckige Wäsche schon auf dem Wäschekorb. Bäh! Genau so geht es mir immer wenn ich krank bin. Ich möchte nicht krank sein und auch bitte nicht mit Gliederschmerzen, die bis in den kleinen Zeh reichen, im Bett liegen. Da brauche ich nicht mal den Blick auf die zugestellte Spüle.
Aber auch an anderen Tagen wünsche ich mir manchmal lieber nicht aufgestanden zu sein, weil das Wetter den Sommer nicht rein lässt und statt dessen mit grauen Wolken und Regentropfen die Umwelt in ein tristes Ungeheuer verwandelt, dass mich von innen aufzufressen scheint. Da könnte ich grad kotzen, direkt neben das Bett und aus eben diesem gar nicht erst aufstehen (auch nicht um die Kotze wegzuwischen). Auch wenn es so eklige Tage gibt und das Gemüse danach schreit gekocht zu werden, lasse ich es mir nicht nehmen aus dem eher ungemütlichen und negativ behafteten Morgen noch das Beste zu machen, und sei es eine leckere Zucchini-Kokos-Suppe, die auch oder besonders schmeckt, wenn man krank ist.

Zutaten
1,75 Zucchini (die ganz hinten im Kühlschrank, bei der Du noch was wegschneiden musst)
750 ml Wasser
200 ml Kokosmilch
1 EL Gemüsebrühepulver
Italienische Kräuter (TK)
Salz

Zubereitung
Die Zucchini in Stücke schneiden und in ca. 750 ml Wasser gar kochen. Gemüsebrühepulver, Kokosmilch und Gewürze dazugeben. Alles zusammen nochmal aufkochen und abschließend mit einem Pürierstab zu Suppe verarbeiten. Fertig und genießen!

Lasst es Euch schmecken und vergesst die gute Laune beim Kochen nicht. Die kommt mit Sicherheit garantiert!

Bloggerbewusstsein: Selbstgemachtes Apfelmus mit einem Hauch Selbstreflektion

Ursprünglich wollte ich den Beitrag schon Mittwoch schreiben, dann Donnerstag und nun ist es Freitag. Es wäre ja auch zu schön, wenn immer alles laufen würde wie es uns gefällt oder wie wir es geplant haben. Den Anflug von Erkältung, den ich nun fast schon eine ganze Woche mit mir herum schleppe, hatte ich definitiv nicht geplant. Gestern lag ich dann am späten Nachmittag im Bett und wollte eingeigelt in meine Bettdecke, zugedröhnt mit Paracetamol und Kräutertropfen, nur noch, dass die Kopfschmerzen nicht schlimmer werden und ich mich endlich wieder fit fühle. Schreiben wollte ich in dem Zustand nicht. Nach knapp zehn Stunden Schlaf fühle ich mich nun besser und fitter als gestern Abend und bereit genug zumindest meine Grundgedanken zu diesem Beitrag rauszukramen und niederzuschreiben.

Selbstgemachtes Apfelmus. Es sollte weniger um Apfelmus gehen, als um die Tatsache, dass sich mein Leben durch das Bloggen etwas verändert hat. Ich habe mit dem Bloggen etwas gefunden, was ich gerne in meine Freizeit integriere und merke, dass sich mein Denken partiell dementsprechend anpasst: Ich habe noch zwei Äpfel. Daraus mache ich einen Beitrag! Also gibt es heute außerdem eine kurze Anleitung wie man Apfelmus zubereitet, denn als fructoseintoleranter Mensch vertrage ich Apfelmus (also allgemein gekochtes Obst) ganz gut und kann auf diese Weise trotzdem Obst essen 🙂 Also habe ich Apfelmus zubereitet mit:

zwei Äpfeln
etwas Zimt
200 ml Wasser
etwas Vanillezucker
1/2 Löffel Zucker
und einem Spritzer Zitrone

Das Ganze kommt dann, bis auf den Zimt, in einen Topf und wird ca. 15-20 Minuten auf kleiner Stufe gekocht. Ich habe währenddessen einen Deckel drauf. Dann wird es vom Herd genommen und mit einer Gabel zerdrückt. Auf diese Art sieht es auch noch wie selbstgemacht aus, weil zwischen dem Mus auch noch kleine Apfelstückchen vorkommen können. Der Zimt kommt anschließend dazu. Dazu kannst Du nun jeglichen Joghurt essen oder Pfannkuchen oder auch leckere Kartoffelpuffer zubereiten (hierzu habe ich noch kein Rezept). An die Kreativen: Wenn Du das Glas noch verzieren möchtest, kannst Du hier sehen wie das geht.

So sieht nun ein Mix aus Beitrag und Selbstreflektion aus. Wenn Du dir nun noch vorstellst, dass ein Sammelsurium aus Stoff, Kleber, ätherischen Ölen, Nadeln, Stiften,… auf meinem großen Schreibtisch das hauptsächliche Chaos in meiner Wohnung bestreitet, kannst Du dich schon auf den nächsten haus oder handgemacht-Beitrag freuen. Ich weiß nur, dass spätestens morgen hoffentlich alle Zutaten für mein selbstgemachtes Waschmittel da sind und ich eine Wahnsinnsfreude dabei haben werde es zuzubereiten, zu fotografieren und den Beitrag zu schreiben. Und wenn es doch mal nichts gibt was ich selbst herstellen, kochen oder zubereiten kann, bleibt immer noch Platz für Gedanken und Themen über die ich gerne schreiben möchte, auch wenn sie vielleicht nur mal kurz am Rand auftauchen.

Und nun gerne an die Blogger unter Euch: Wie betrachtet ihr Euren Blog? Wie würde Eure Selbstreflektion (als Blogger) aussehen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare ♥ Caro

Frühstück: Joghurt, Beeren und Haferflocken im Einmachglas | Nachhaltigkeit

Arbeitest Du schon oder studierst Du noch? Machst Du vielleicht gerade eine Ausbildung oder genießt ein entspanntes Jahr bevor es in Deinem Leben weitergeht? Egal wie Deine aktuelle Lage gerade ist, ein gutes Frühstück ist in jeder Lebensphase der perfekte Start in den Tag, egal wie er dann weiter geht.

Ich habe ziemlich lange nach einem passenden Frühstück für mich Ausschau gehalten, weil ich morgens einen Bärenhunger habe, der erst mal gestillt werden muss und das nur mit einem reichhaltigen Frühstück funktioniert. Besonders davor aber auch nachdem ich das ideale Frühstück gefunden hatte, probiere ich hier und da sehr gerne Variationen aus, die gut schmecken könnten und gesund sind. Dabei geht es mir vorrangig um Einfachheit, angefangen bei den Zutaten bis hin zur passenden Verpackung des Frühstücks. Ein ähnliches Frühstück wie dieses habe ich schon mal zusammen gestellt und es hat sich als sehr lecker heraus gestellt 🙂 Bei diesem wollte ich weder den Joghurt noch die Heidelbeeren noch die Haferflocken in den Vordergrund stellen (obwohl die Kombination sehr gesund und superlecker ist!), sondern den Behälter: Ein Einmachglas aus Glas mit Drahtbügel und Gummi. Ein Behälter den ich jeden Tag wieder und wieder benutzen kann (dieses Exemplar habe ich sicher schon mindestens ein dreiviertel Jahr). Außerdem ist das Gefäß dicht und ich kann es demnach problemlos von A nach B transportieren ohne dass der gesamte Inhalt in meiner Tasche ausläuft. Was ich für den Alltag am praktischsten an der ganzen Sache finde ist, dass ich das Frühstück abends in aller Ruhe vorbereiten und geschichtet in den Kühlschrank stellen kann ohne dass es am nächsten Tag eklig aufgeweicht schmeckt. Herrlich 🙂

Zutaten
200 g Naturjoghurt
50-80 g Heidelbeeren
60 g Haferflocken

Gefäß
Einmachglas mit Gummi und Drahtbügelverschluss
(erhältlich in jedem größeren Supermarkt oder auch online)

Was gibt es bei Dir morgens Leckeres? In welchen Behälter kommt Dein Frühstück?

Beilage: Frischer Blattspinat oder wie aus einer Beilage Studentenfutter wird

Eine Beilage? Das ist doch gar kein richtiges Gericht. Das ist doch nur das kleine Häufchen neben den Nudeln und dem Stück Fleisch, das Topping auf dem Salat oder das Brot zum Chilli Con Carne. So betrachtet ist eine Beilage nur eine Kleinigkeit, eine Nichtigkeit neben dem großartigen Essen drum herum, nur ein kleines unbedeutendes etwas, eben die Beilage. So betrachtet ist eine Beilage nichts besonderes. So betrachtet ist eine Beilage nichts was näherer Aufmerksamkeit bedarf. Wenn Du das Ganze umdrehst und Dir dein Essen ohne Beilage vorstellst, was passiert dann?
Du hast Nudeln und Fleisch ohne weitere geschmackliche Highlights wie gebratenes Gemüse, Salat ohne geröstete Walnüsse und Chilli Con Carne, das eher einer dickflüssigen Suppe gleicht, der das gewisse etwas fehlt. Ohne Beilagen sind alle Gerichte nur halb so gut und erst die Beilage macht das Gericht zu einem leckeren Genuss und einem einzigartigen Geschmackserlebnis. So wie dieser frische Blattspinat mit Knoblauch, Zwiebeln und Schafskäse.

frischer_spinatZutaten
400 g frischer Blattspinat
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
100 g Schafskäse

knoblauch_zwiebelnZubereitung
Den Blattspinat mit etwas Wasser in einem Topf mit Deckel garen bis er eingefallen ist. Nebenbei Zwiebeln und Knoblauch auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten mit etwas Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Danach beides zusammen in den Topf geben und gut vermengen sowie nach Belieben würzen. Abschließend den Spinat in eine Schüssel und den Schafskäse in kleine Würfel schneiden und darüber geben. Fertig und genießen!
nudeln_spinat_spiegelei
Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe mir noch ein paar Nudeln sowie ein Spiegelei dazu gemacht. Spiegeleier gehen nämlich solo sowie auch an Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brötchen, Brot, Quinoa und sicher auch an Kuskus und anderen Leckereien. Das hatte ein bisschen was von kreativem Studentenfutter (was heute noch im Kühlschrank ist, wird verwertet), aber es schmeckte großartig 🙂

Lasst es Euch auch schmecken ♥

Apfelkuchen: Leckerbissen mit bittersüßem Beigeschmack

Ich liebe es in der Küche zu stehen. Sie ist für mich ein Ort der Entspannung, an dem ich vollkommen abschalten kann. Nur die Zutaten ein paar Töpfe und ich. Ansonsten Ruhe bzw. etwas Musik im Hintergrund (gestern lief Rock Supreme von Spotify während des Backens). Mein Verhältnis zur Küche und zu allem was dazugehört war aber nicht immer so harmonisch und gut bzw. hat sich erst über die Zeit entwickelt. Backen, über einfache Plätzchen und Ferigbackmischungen hinaus, habe ich etwas später als Kochen für mich entdeckt und das war mit Ende zwanzig schon relativ spät. Davor hat mir zum einen der Bezug ein wenig gefehlt (ich wurde immer bekocht, also warum selbst in die Küche stehen?), zum anderen wurde mir von klein auf suggeriert, dass ich nicht in die Küche gehöre, sondern eher ins Badezimmer, was dann meine Ungeschicklichkeit beim Hackfleisch anbraten (das Papier unter dem Hackfleisch ließ ich dran, als ich das Fleisch in die Pfanne habe, um es anzubraten) in den Zwanzigern zu belegen schien. Zumindest hatte in diesem Moment mein damaliger Freund etwas zu lachen – natürlich niemals nie über mich, sondern nur mit mir. Ich fand das damals nicht sehr lustig.

apfel_schaelenSeit diesem Erlebnis habe ich mich ab und an, hier und da, mal mehr, mal weniger mit dem Thema Küche, Kochen und Backen auseinandergesetzt und mich auch langsam wieder an mehr als Plätzchen backen und Nudeln abkochen heran gewagt. Mittlerweile bin ich gar nicht mal so schlecht in der Küche (Nudeln mit Garnelen, Hummus, Guacamole, Reis mit Apfelstückchen, Schichtsalat, Frühstück, Gemüsesaft…) und ohne Papierfetzen in der Bolognese (ich hatte nur mal zu viel Rotwein dran, welchen ich seither einfach weglasse – braucht kein Mensch!). Mein erster richtiger Kuchen war eine Schokoladentarte in einem Minibackofen im Studentenwohnheim 2014. Genau so notdürftig wie das klingt, hat der Kuchen dann auch ausgesehen, und obwohl er süß und relativ lecker war, hatte er den Anschein als wäre schon mal ein LKW drüber gefahren: unförmig, viel zu flach, zu fest vom Teig her und alles andere als appetitlich. Ich stand an die zwei Stunden dafür in der Küche, aber es wurde zumindest nicht darüber gelacht – Danke dafür! 🙂
Einen weiteren Kuchen-Backversuch habe ich 2017 in meiner großen Küche mit richtigem Backofen in meiner eigenen kleinen Wohnung gestartet. Ein Apfelkuchen mit Streuseln und Puderzucker. Das Apfelkuchen-Rezept fand ich so super, dass ich ihn gestern als Geburtstagskuchen für das Geschäft wieder gebacken habe. Leider sind dieses mal die Streusel nicht gelungen und ich musste sie von Hand rollen. Außerdem war der Ofen bisschen zu heiß, sodass ein paar Streusel etwas dunkler geworden sind. Er sieht nicht perfekt aus, schmeckt aber hoffentlich superlecker 🙂

apfelkuchen_mit_streuselnFazit
Dafür, dass ich ursprünglich und ca. ab dem Moment ab dem ich denken konnte keinen großen Bezug zur Küche, geschweige denn dem Kochen und Backen, aufgebaut habe, habe ich dennoch nicht aufgegegben, mich immer wieder an den Herd gewagt, bin mittlerweile in beidem gar nicht mal so übel und die Gerichte kann man tatsächlich essen. Sich beschwert oder gekotzt hat zumindest noch niemand 😉
An alle die Panik vor dem Kochlöffel haben: Einfach mal loslegen und ausprobieren, dabei die Küche nicht in Brand stecken und herzlich lachen, wenn mal ein Fehler passiert – das gehört dazu 🙂
Und was ich in der Zeit, in welcher ich in der Küche stehe alles im Badezimmer hätte machen sollen, ist mir ein Rätsel. Jede Pore im Gesicht einzeln reinigen, die Fliesen neu legen oder den Boden mit der Zahnbürste sauber machen? Ich weiß es wirklich nicht!

Und nun: Guten Hunger! Hier gehts zum Apfelkuchen-Rezept 🙂

 

Entschlacken: Naturreis mit Apfelstückchen und Zimt

Ich habe wohl selten etwas Unspektakuläreres gekocht als Reis mit Obst und Zimt. Genauso unspektakulär ist es wohl darüber zu schreiben. Was ist schon Reis? Oder ein Apfel? Zimt? Gewöhnlich. Einfach. Nichts Besonderes. Wenn man jedoch, wie ich, schon ein paar Tage gefastet hat, ist Reis, ein Apfel und Zimt das Leckerste was es nur geben kann und allein das Einkaufen der Zutaten wird zu einem visuellen Genuss sowie zur schlimmsten Folter zugleich.
Ich betrete den Supermarkt und laufe die Gänge mit dem Obst ab, alle Sorten schön aneinander gereiht, Beeren, Bananen, Nektarinen, Äpfel. Diese Farben, die unterschiedlichen Oberflächen und Formen. Ich weiß nicht, ob mir das schon vorher mal in dieser Art und Weise aufgefallen ist, aber es ist als wäre ich im Himmel und natürlich gleichzeitig in der Hölle (anschauen: ja, essen: nein), weshalb ich schnell zwei Äpfel nehme, wiege und einpacke. Gleich im Anschluss laufe ich zügig zum Reis und versuche dabei nicht allzu viel auf die Lebensmittel zu schauen, denn einerseits ist es zwar schön auf Essen verzichten zu können, andererseits muss ich mich ja nicht unnötig quälen. Mit den Äpfeln und dem Naturreis in der Tasche geht es zur Kasse (Zimt habe ich daheim), denn mehr ist für dieses Gericht nicht nötig.
Da ich das Gericht nutze um nach dem Fasten noch etwas mehr zu ENTSCHLACKEN, habe ich mich für Reis entschieden. Wichtig beim ENTSCHLACKEN MIT REIS: Nicht mehr als 500 g Reis am Tag und dabei ausschließlich Naturreis, Basmatireis, wilden Reis oder Dinkelreis verwenden. Gemüse, Obst und mageres Fleisch können dazu kombiniert werden. Auf Fett und Salz sollte man verzichten. Und genauso einfach wie mit Reis zu Entschlacken, ist auch das Rezept.

Zutaten
150 g Naturreis
2 Äpfel
etwas Zimt

Zubereitung
Den Reis in kochendem Wasser abkochen. Bei Naturreis 25-30 Minuten auf kleiner Stufe kochen und danach noch etwas im Topf quellen lassen. Die zwei Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Im Anschluss in einer beschichteten Pfanne mit etwas Wasser garen bis sie weich sind und dann absieben (das Wasser gerne auffangen und trinken – da könnten noch Vitamine drin sein :)). Den fertigen Reis in eine Schale geben, Apfelstückchen drüber geben und mit Zimt verfeinern. Und nun genießen!

Fazit
Was zu Beginn so gewöhnlich, so einfach, so simpel war wie Naturreis mit Apfel und Zimt, war für mich am Ende eine Herausforderung. Nicht nur beim Einkaufen im Supermarkt, sondern auch beim Kochen, denn ich fange erst heute, an meinem siebten und letzten Fastentag, wieder an feste Nahrung zu mir zu nehmen. Als der Reis fertig war musste ich mich etwas beherrschen nicht einen Löffel zu kosten, von dem fertigen Gericht in der Schale mal ganz abgesehen. Wie das Ganze schmeckt? Ich habe absolut keine Ahnung, denn ich esse es erst zu Mittag.

Notiz
Wie die Fastenzeit für mich war, welche Schlüsse ich daraus gezogen habe und wie der Übergang zur festen Nahrung geklappt hat, erfahrt ihr voraussichtlich am 15. Juli in TEIL 2 zum Thema FASTEN.

Und nun gerne an Euch: Welche einfachen Gerichte findet ihr lecker? Oder welche drei Zutaten passen für Euch immer gut zusammen?

Fasten: Gesunder Verzicht oder absoluter Wahnsinn? – TEIL 1

Beim ersten Mal ‚fasten‘ war ich 17 und das lief etwas unkoordiniert ab. Freitags hatte ich noch das Mittagessen gegessen und danach einfach aufgehört feste Nahrung zu mir zu nehmen. Das habe ich ganze drei Tage durchgehalten. Montag Mittag gab es dann Spaghetti Bolognese und ich habe wieder ordentlich zugeschlagen. Insgesamt würde ich das nicht als Fasten bezeichnen, sondern als jugendliche Schnapsidee à la ich-könnte-ja-mal-kurz-fasten. Das kurz und fasten sich ausschließt ist mir heute (und nun an meinem dritten Fastentag und den drei Entlastungstagen vorneweg) bewusst.
Aber was ist Fasten überhaupt und ist es tatsächlich nötig über Tage oder Wochen nichts zu essen?

Verzicht und Fasten
Wenn man darüber nachdenkt mit dem Fasten anzufangen, sollte man vorab wissen was fasten ist und welche Formen des Fastens für einen in Frage kommen.
Im Grunde ist Fasten der Verzicht auf Genuss- und Lebensmittel. Im weiteren Kontext kann auch der Verzicht auf andere Güter (wie Smartphone, Fernsehen, Auto…) eine Art von Fasten sein. Vor anderthalb Jahren habe ich mal über drei Monate auf Kaffee verzichtet und mache das heute noch ab und an wochen- oder tageweise. Das ist auch eine Art von Fasten, auch wenn es weniger ergiebig ist wie das Fasten aus dem Lehrbuch.
Beim ursprünglichen Fasten gibt es Formen, bei denen komplett auf das Essen verzichtet wird und bei denen ein geringes Maß an Essen erlaubt ist. Je nachdem wie man sich in dieser Hinsicht einschätzt und ob man es sich zutraut ganz auf feste Nahrung zu verzichten, entscheidet man sich dementsprechend für eine der Varianten. Ich habe mich für das Heilfasten nach Buchinger entschieden, bei dem Gemüsebrühe und Honig im Tee erlaubt ist. Ansonsten würde ich wahrscheinlich stündlich umkippen. Um das im Vorfeld zu vermeiden, trinke ich die Gemüsebrühe, wann ich Lust darauf habe und arbeite ggf. mit einem kleinen Eiweißshake nach dem Sport. Bei dieser Fastenkur sollen es täglich nicht mehr als 500 Kalorien sein, die über die Flüssigkeiten zugeführt werden.

Der Diät-Effekt, andere positive Nebenwirkungen und wichtige Punkte vorab
Eine ganz natürliche Nebenerscheinung beim Fasten ist, dass der Körper an Gewicht verliert, welches danach meist wieder dazukommt. Das steht beim Fasten jedoch nicht im Vordergrund. Beim Fasten geht es insbesondere darum den Körper von Schadstoffen zu reinigen, den Darm ordentlich durchzuspülen und dadurch das Immunsystem zu stärken. Außerdem soll der Verzicht auf Lebensmittel das Bewusstsein dafür verbessern wie lecker eine gewöhnliche Kartoffel oder eine Schale trockener Reis schmecken kann. Nach dem Verzicht soll man merken wie selbstverständlich die unterschiedlichsten Lebensmittel wahrgenommen werden und wie lecker sie eigentlich sind. Die Fähigkeit nach dem Fasten das Essen wieder mehr wertschätzen zu können stufe ich als unglaublich bereichernd ein. Auch fließen spirituelle Aspekte in das Fasten mit ein, die sich positiv auf Körper und Geist auswirken.
Insgesamt sollten einem vor dem Fasten ein paar Punkte bewusst sein sowie einige Fragen vorab geklärt werden:
1. Ist Fasten das Richtige für mich? – Wenn man sich nicht vorstellen kann eine Weile auf Essen zu verzichten, sollte man nicht fasten oder eine Form wählen, bei der man noch ein wenig essen darf.
2. Gibt es Menschen, die nicht fasten dürfen und zähle ich zu einer dieser Gruppen? – Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht fasten sollten.
3. Warum faste ich? – Wenn einem kein Grund einfällt, sollte man nicht fasten.
4. Wie überstehe ich die Fastenzeit? – Diese Zeit ist kein Zuckerschlecken (im wahrsten Sinne des Wortes). Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen sind die Eckpfeiler des Fastens.
5. Wie höre ich mit dem Fasten wieder auf? – Es gibt traditionelle Wege wie das Fastenbrechen mit einem Apfel zu Mittag und einer Gemüsesuppe mit Kartoffeln zum Abendessen. Insgesamt sollte beim Fastenbrechen darauf geachtet werden, nicht vom einen auf den anderen Tag die normalen Essgewohnheiten wieder aufzunehmen, sondern schrittweise den Grundumsatz zu steigern, um den Jojo-Effekt zu vermeiden.

Bisherige Erfahrung beim Heilfasten
Anfang der Woche habe ich meinen schon gut geleerten Kühlschrank geplündert. Als Abendessen gab es eine Gurke und einen Mozzarella. Ab Dienstag wurde alles auf eingeweichte, pürierte und/oder leicht verdauliche Lebensmittel umgestellt (Entlastungstage vor dem Fasten), was ich zunächst ganz gut verkraftet habe. Mittwochabend hatte ich einen kurzen Schwächeanfall (Sushi, ein kleiner Quinoa-Salat, Käse, Erdnüsse und alles schön durcheinander), weil ich auch schon die Menge an Essen, also die Kalorienzufuhr, reduziert hatte. Donnerstag wollte ich das umgehen und habe mir zum Mittag Wraps und kernlose Trauben geholt. Abends hatte ich das gleiche Problem wieder und musste dem mit Karotten und einer Scheibe Brot mit Butter entgegen wirken. Freitag war dann der erste Tag Fasten angesagt, bei dem es hauptsächlich um die Darmentleerung geht. Hierfür gibt es je nach Typ unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Zunächst habe ich Rizinusölkapseln und Pflaumensaft verwendet, am Tag drauf habe ich Bittersalz eingesetzt. Der Effekt war in etwa der gleiche. Als Ausgleich und zur Unterstützung empfiehlt sich Heilerde. Pluspunkt: Nach dem Fasten, kann sie auch sehr gut als Gesichtsmaske eingesetzt werden 🙂 Fazit nach den ersten Fastentagen: Kein Schwächeanfall, kein Schwindel, aber ein wenig matter (was sich sehr angenehm anfühlt) als gewöhnlich. Ganz ohne Essen finde ich es dennoch schwierig, besonders an Arbeitstagen, weshalb ich sehr dazu tendiere spätestens ab morgen langsam auf ein anderes Programm wie z.B. die Schroth-Kur umzusteigen bzw. inspiriert davon zwei bis drei kleine Mahlzeiten in die weiteren Fastentage einzubauen. Schon an dieser Stelle muss ich feststellen, dass besonders in der häuslichen Umgebung und neben dem Alltag eine Fastenkur strikt nach Lehrbuch für mich nicht optimal ist.

Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Heilfasten sind demnach ganz gut und Sport während dessen geht auch. Ich finde es bisher sehr empfehlenswert, auch wenn ich schon das Sparprogramm an den drei Entlastungstagen schwierig fand und die Vorstellung auf Essen zu verzichten zunächst fast unmöglich war, da das in meinen Augen absoluter Wahnsinn ist (es gibt so viel leckeres Essen und das war mir schon davor vollkommen bewusst, also WARUM faste ich nur???), kann ich dennoch sagen, dass es sich sehr gut anfühlt auch mal bewusst auf Essen verzichten zu können und dem Körper damit ein wenig Entlastung und Entschlackung zu schenken.

Nächster Blogartikel zum Fasten und Fastenbrechen voraussichtlich am 15.07.2018.

Fotostrecke: Hannah von Träum Weiter ♥

Grüner Dip: Von Guacamole und unbequemen High Heels

Wo fange ich an, wenn es um Guacamole geht? Puhhh! Zunächst vielleicht am Anfang: Ich habe Guacamole früher gehasst! Es war eine der exotischen Beilagen, die ich geschmacklich absolut grauenhaft fand und bei der ich lieber einen Tag auf Essen verzichtet hätte, als auch nur einen Bissen davon essen zu müssen. Spaghetti Bolognese, Nudeln mit Schinken und Sahnesoße, Grillhähnchen, Pizza, Käse, Schokolade, Popcorn, Smacks mit Milch: Ja und gerne mit Nachschlag. Guacamole: Nein!

Da sich der Geschmack über die Jahre weiterentwickelt, kam es zu dem Tag, an dem ich mich mal wieder an Guacamole heran traute. Da war ich um die 20, jung, wild, empfänglich für exotische Speisen, Cocktails mit zu viel Rum und leicht unbequeme High Heels. Also gab es eines Tages Tortillachips mit Guacamole und ich mochte sie sehr – bis heute und für immer. Wenn ich heute Guacamole genieße, dieser grüne Gaumenschmaus in Kombination mit einem leicht salzigen Tortillachip in meinem Mund landet, sich der sehr starke Geschmack von frischem Knoblauch (an alle Pärchen oder bereitwilligen Singles: Nicht vor einem Date verzehren!) und Avocados verteilt und ich anfange genüsslich zu kauen, weiß ich in dem Moment nicht, ob ich noch lebe oder im Guacamole-Himmel bin, denn von da oben sehe ich die High Heels von früher, aber heute eben ganz klein in der letzten Ecke meines Schuhschranks im Keller und nur noch ganz selten an meinen Füßen. Herrlich! Einfach herrlich!

guacamole

Zutaten
2 Avocados (reif)
2 Tomaten (fein gewürfelt)
Saft einer 1/2 Zitrone
2 bis 3 Knoblauchzehen ganz klein gehackt
1 EL Naturjoghurt
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Avocados schälen und klein schneiden. Tomaten und Knoblauch ganz klein schneiden. Alle Zutaten in eine Schale oder einen Topf geben, pürieren, garnieren und genießen! Schmeckt super mit Totillachips, Baguette, Kartoffeln, Kartoffelecken oder mexikanischen Spezialitäten wie Tacos, Enchiladas, Quesadas oder Quesadillas.
Da ich die mexikanische Küche sehr mag, folgen Rezepte, wenn es sich ergibt 🙂 Ansonsten: Lasst es Euch von Herzen schmecken ♥

Mittagspause: Experiment Schichtsalat

Diese Woche wollte ich unbedingt das gestrichene Möbelstück fertig bekommen (habe ich bisher nicht), das ganz vorwurfsvoll in meiner Wohnung steht und ich hoffe, dass ich es am Wochenende dann auch endlich schaffe. Außerdem wollte ich in dem Buch das ich gerade lese schon ein paar Seiten weiter sein und meine Wohnung könnte mal wieder einen Wischmopp sehen. Manchmal läuft alles nicht so wie geplant bzw. es fehlt abends einfach die Zeit noch an etwas zu arbeiten oder zu putzen, wenn das Mittagessen für den nächsten Tag (insbesondere unter der Woche), Sport und Einkaufen gehen Vorrang haben.
Bei meinem Mittagessen auf der Arbeit hat es sich eingependelt, dass ich meist Nudeln, seltener Reis, mit sämtlichen Beilagen, oder schlicht mit einem Stück Butter und Käse esse. Der Vorteil ist: Ich bin relativ lange satt, was bei mir eine wahre Herausforderung ist. Der Nachteil: Ich falle in ein ungemütliches Mittagstief, bei dem ein kurzer Power-Nap großartig wäre, so für mindestens 20 Minuten.
Um dem entgegen zu wirken, habe ich mir überlegt weniger Nudeln zu essen und mehr andere Zutaten mit in das mittägliche Mahl einfließen zu lassen. Dass das Ganze dann in eine Art Salat à la Pizza ausgeartet ist und sich insgesamt vier Schichten mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln, exklusive Dressing, in der Glasschale wiederfinden, war etwas ungeplant und kam mehr so in der Was-könnte-ich-da-noch-rein-machen-damit-ich-satt-werde-und-was-davon-befindet-sich-in-meinem-Kühlschrank-Euphorie. Was dabei raus gekommen ist, konnte sich schmecken lassen (es war komischerweise wirklich lecker, obwohl so viele unterschiedliche Zutaten drin waren), ich war tatsächlich eine Weile satt und hatte kein Mittagstief.

experiment_schichtsalat_von_oben
Zutaten für den Salat
eine Hand voll Nudeln
75 g Feldsalat
4 normale Karotten (geschält)
150 g Champignons
1/2 Avocado
1 gekochtes Ei
3 kleine Tomaten
Salz
italienische Kräuter (TK)

Zutaten für das Dressing
20 ml Olivenöl
20 ml Balsamicoessig
etwas Sahne
Salz
italienische Kräuter (TK)

Zubereitung
Die Nudeln in gesalzenem und kochendem Wasser kochen, danach absieben und in eine Schale. Dann den Feldsalat abwaschen, gut abtropfen lassen und ebenfalls in die Schale. Karotten und Champignons klein schneiden, dünsten und wenn beides weicher ist mit etwas Olivenöl leicht anbraten. Mit Salz und Kräutern abschmecken und über den Feldsalat. Ein Ei hart kochen (9-11 Minuten in kochendes Wasser), abschrecken, schälen und nach Belieben klein schneiden. Die halbe Avocado schälen und in Schnitze schneiden. Die Tomaten kurz abwaschen und klein schneiden. Ei, Avocado und Tomaten gerne dekorativ auf den Salat legen.
Im Anschluss alle Zutaten für das Dressing in eine Tasse, umrühren und in ein geeignetes Gefäß geben (falls es noch transportiert werden soll) oder über den Salat geben und genießen.
Tipp: Das Dressing erst kurz vor dem Verzehr dazugeben, dann bleibt der Salat schön knackig.

experiment_schichtsalat

Hummus: Ein Hauch Orient in der heimischen Küche

Letzten Samstag hatten Lotta und ich ein Bloggertreffen im Park bei schönstem Sonnenschein und sengender Hitze (schwül war schon gar kein Ausdruck mehr!) mit einem kleinen Picknick. Bloginhalte und Kategorien waren ab und an auch Thema (und unglaublich, wie sich ein Blog auch nach einiger Zeit noch entwickeln kann), aber ihr kennt das ja, wenn Frauen unter sich sind 😉

Da Lotta kein Fleisch isst und ich im Bezug auf Essen sehr flexibel bin (schleckig sein ist nicht so meins), habe ich entschieden Hummus – eine orientalische Spezialität – zuzubereiten. Ich hatte das schon öfter mal gegessen und finde es als Brotaufstrich sehr lecker. Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, dass ich voller Freude und Leidenschaft in der Küche stehe und so etwas mit unterschiedlichen Zutaten selbst zubereite und auch noch Knoblauch ganz klein schneide, hätte ich wahrscheinlich lauthals (und demnach auch etwas dreckig) angefangen zu lachen. Wie das Leben nun mal so ist, hat sich meine Einstellung zu Zutaten, Töpfen und besonders zu kreativen Eigenkreationen in der Küche verändert.
Beim Hummus wollte ich weniger experimentieren und es stattdessen nach Rezept zubereiten. Da ich im Supermarkt nicht alles bekommen habe, obwohl es hieß, dass die Sesampaste bei den asiatischen Zutaten zu finden ist (war sie nicht!), bin ich noch zum Händler für orientalische Lebensmittel bei mir um die Ecke und hatte gleich die Auswahl zwischen fünf Sesampasten 🙂

Zutaten (eine gute Portion für mindestens zwei Personen)
250 g Kichererbsen – am besten schon eingelegt, dann müsst ihr sie nicht einweichen und zwei Stunden kochen, außer ihr seid scharf drauf
200 g Tahin-Paste (Sesampaste) – nicht den Löffel abschlecken, sie schmeckt etwas bitter
Salz
Pfeffer
1 Zehe Knoblauch (fein gehackt)
Saft einer halben Zitrone
1/2 TL Kreuzkümmel (hier aber gerne nochmal abschmecken zwischendurch)
Petersilie
Paprikapulver
etwas Olivenöl

hummus_zutaten_im_topf
Zubereitung
Alle Zutaten, bis auf die Petersilie, Paprikapulver und das Olivenöl, in einen Topf oder eine Schüssel geben und mit einem Mixer zu einem cremigen Mus verarbeiten. Anschließend in eine Servierschüssel geben und eine Kuhle in die Mitte machen (für eventuelle Beilagen). Das Olivenöl darüber träufeln, Paprikapuvler zum Verfeinern darüber streuen und mit der Petersilie dekorieren.

Als Beilage bevorzuge ich bei Hummus Baguette oder Brot. Andere Beilagen wie Fladenbrot, Pita, eingelegtes Gemüse, gebratene Champignons, geröstete Pinienkerne, gebratenes Hackfleisch (orientalisch gewürzt) oder Lammfleisch sind natürlich auch wunderbar.

Und dann heißt es nur noch: Genießen 🙂

Genießen: Von Popcorn und Bandnudeln mit Garnelen und Gemüse

Es ist Mittwoch 18 Uhr und zwischen einem Wochenende, das ich nicht daheim, sondern bei Freunden außerhalb verbracht habe, und drei Arbeitstagen habe ich es trotz vieler Ideen nicht geschafft einen Blogbeitrag zu schreiben (Schande auf mein Haupt!). Nun hatte ich die Wahl: Mummel ich mich mit einer Tasse Tee daheim ein und schreibe oder begebe ich heute meinen Allerwertesten mit Freunden ins Kino (‚I feel pretty‘ – der Film muss gerade noch sacken, tendenziell mal sehenswert). Ich hab mich für das Kino entschieden und es war einmalig, denn ich war schon ewig nicht mehr im Kino und Popcorn ist einfach toll, insbesondere, wenn man sich daheim entkleidet und von den Bröseln noch mal naschen kann 😉

Trotz allem wollte ich Euch heute nicht auf dem Trockenen sitzen lassen und Euch wenigstens einen kleinen Leckerbissen mitgeben, der dann in eine kleine Blog-/Food-Revue ausgeartet ist, aber lest gerne selber 🙂

Es gibt so Tage, da möchte ich mir etwas Gutes gönnen. Etwas Leckeres, das mir schmeckt und das ich genießen kann. Ob was Gekochtes oder eine gute kalte Küche ist dabei nicht von Bedeutung und auch wenn ich davon abgekommen bin für den Blog zu kochen, denn das hat nicht selten in eine stressige Kochen-für-den-Blog-Panik gemündet: Wenn ich im Supermarkt nicht alles für den Beitrag gefunden habe und dann meine Einkaufsliste nicht mehr war als ein hübscher Zettel auf dem Worte stehen bzw. mein Handy zwar die Worte gespeichert hatte, aber durch den Umstand jegliche Bedeutung verloren, holte mich ein kurzes Herzkammerflattern zwischen den Tomaten und dem nicht vorhandenen frischen Spinat ein und ich musste umplanen (Shit happens!). Während der Beitragserstellung daheim war das Essen nach dem ganzen Anrichten und Fotografieren lauwarm bis eiskalt (je nachdem wie zufrieden ich mit den Bildern war – wie machen das andere Foodblogger nur?) und ich hatte schließlich zwar einen Beitrag, der dem ein oder anderen Hunger macht, aber kein warmes Essen mehr. Dennoch möchte ich Euch dieses leckere Gericht (aus einem Beitrag des letzten Blogs) nicht vorenthalten, das ich sehr gerne genieße und das in warm, ohne Herzkammerflattern im Supermarkt und auch mal mit frischem Spinat 🙂

 

Zutaten
1/4 Zucchini
5-6 Mini-Rispentomaten
125 g Garnelen
125 g Nudeln
2 Zehen Knoblauch
Olivenöl
Salz
Italienische Kräuter

Schritt 1
Zuerst die Zucchini andünsten. Die Tomaten etwas später dazu, sonst werden sie matschig.

Schritt 2
Im nächsten Gang den Knoblauch klein schneiden und in einer separaten Pfanne in etwas Olivenöl auf kleiner Stufe leicht anbraten. Währenddessen das Wasser für die Nudeln vorbereiten und diese ins gesalzene und kochende Wasser geben.

Schritt 3
Nun das fertig gedünstete Gemüse mit Salz und Kräutern abschmecken.

Schritt 4
Die Garnelen in die Pfanne mit dem Knoblauch dazu geben und auf mittlerer Stufe rosa anbraten.

Schritt 5
Alles auf einen Teller geben, nach Belieben anrichten und genießen.

Schreibt gerne in die Kommentare wie es Euch geschmeckt hat, ob nun mit Zucchini oder Spinat 🙂

Trinken: Gemüsesaft für unterwegs

Ich schaue gerne auf meine Ernährung, auch wenn ich beim Bäcker manchmal schwach werde (von Pfannkuchen mit Schokocreme fange ich gar nicht erst an!) und auch mal den ein oder anderen Cheatday habe. Dennoch versuche ich insgesamt ausgewogen zu essen. Da stundenlanges in-der-Küche-Stehen während einer Arbeitswoche selten drin ist, habe ich irgendwann die einfache Küche für mich entdeckt, bei der es eben nicht um komplizierte und aufwändige Gerichte geht, bei denen vier Sachen in einer Pfanne und drei Töpfen auf einmal koordiniert werden müssen und alles insgesamt stundenlang dauert (auch mal schön, wenn ich Zeit und Lust habe, das muss aber eben nicht jeden Tag sein), sondern die Schlichtheit bei Gerichten. Das geht auch mal bis hin zu Butternudeln mit Käse, die ich morgens koche, weil abends die Zeit gefehlt hat. Im Normalfall findet sich zwischen den Nudeln aber auch mal Gemüse und/oder Fleisch, manchmal Sahne sowie natürlich Käse (wann immer es passt) und für gewöhnlich koche ich abends vor. Alternativ versuche ich auch mal Reis. An weiteren praktischen und nahrhaften Gerichten für die Mittagspause arbeite ich noch 🙂

Dennoch passiert es, dass ich das Gefühl habe noch ein bisschen etwas Gesundes für zwischendurch reinpacken zu können, also habe ich mir eine Möglichkeit überlegt wie ich effizient, gesund und eben hausgemacht Gemüse praktisch in ein Gefäß bekomme, dass ich auch unterwegs auspacken kann.

gemuese

Zubereitung
– Gemüse waschen, ggf. schälen und grob schneiden
– einen Topf mit Wasser aufsetzen und das Gemüse rein, sodass das geschnittene Gemüse mit Wasser bedeckt ist
– auf mittelstarker Stufe und mit Deckel kochen bis das Gemüse weich ist
– ggf. etwas Wasser nachträglich hinzugeben
– mit Salz und Kräutern verfeinern
– pürieren, abkühlen lassen und portionieren

Beim Portionieren eignen sich luftdichte Einmachgläser (nach jeder Marmeladenorgie bleibt da garantiert eins übrig) mit Deckel, sodass der Gemüsesaft nicht in der Tasche ausläuft. Für die Kreativen unter Euch besteht natürlich die Möglichkeit das Glas noch entsprechend zu bemalen.